Wer braucht welche Bildung?

Das optimale Bildungsangebot orientiert sich am Bedarf und an der Zielgruppe. Bedarf und Zielgruppe zu analysieren ist der erste Schritt meiner Beratung.

                       

Je nach Ergebnis der Analyse passen wir Ihr Bildungsangebot entsprechend an. Für die Planung und Umsetzung entwickle ich für Sie ein individuelles Konzept.

1. Bedarf und Zielgruppe

Bedarf und Zielgruppe

Der Bedarf lässt sich nicht nur an der Nachfrage nach Kursangeboten erkennen. Noch aufschlussreicher ist die Nachfrage der Unternehmen. Welche Arbeitskräfte fehlen, welche Branchen suchen Verstärkung? Gleichzeitig richtet sich der Bildungsbedarf nach aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen: Wer braucht gezielte Förderung? Hier geht es zum Beispiel darum, Flüchtlinge zu integrieren, Frauen und Männer gleichzustellen oder ältere Arbeitnehmer zu berücksichtigen. Nach diesen Parametern passen die Bundesländer den Bildungsauftrag kontinuierlich an.
Bei der Analyse der Zielgruppe klären wir, ob das von Ihnen bereitgestellte Angebot genutzt wird – und wenn nicht, woran das liegt. Dazu gehört eine genaue Betrachtung der Bevölkerungsstruktur:

  • Wie ist das Bildungsniveau im Umfeld Ihrer Einrichtung?
  • Wie ist die Altersstruktur? Welches Verhältnis von Männern und Frauen finden wir vor?
  • Wie wie hoch ist der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund?
  • Wie ist die Betreuungssituation für Kinder?

Die Beantwortung dieser Fragen hilft uns, ein Angebot zu entwickeln, das genau zu Ihrer Zielgruppe passt und die Menschen je nach Bedarf fördert.

2. Bildungsangebot anpassen

Bildungsangebot anpassen

Bedarf und Zielgruppe stehen fest – nun überprüfen wir, ob Sie die aktuellen Bildungsanforderungen bereits erfüllen und in welchen Bereichen Sie Ihr Angebot verändern könnten. Bevor wir Ihr Angebot anpassen, schauen wir noch auf die Bildungseinrichtungen in Ihrer Nähe.

Ein Beispiel: Wenn es in Ihrem Umfeld schon drei Qualifizierungsangebote für Migrantinnen gibt, aber noch keines für den Wiedereinstieg nach der Elternzeit, sollten wir entsprechend planen, um Überangebote ebenso zu vermeiden wie eine Unterversorgung. Dahinter steht die Absicht, dass jede Einrichtung die Bildungsmaßnahmen anbietet, die optimal zur jeweiligen Zielgruppe passen.

 

3. Fahrplan und Methode

Fahrplan und Methode

Wie lange dauert es, die Ergebnisse der Analyse in ein neues Programm umzusetzen? Anhand meiner Erfahrungswerte und Ihrer Vorgaben erstellen wir einen Fahrplan für die Umsetzung. Welche Methode wir wählen, richtet sich nach dem zu vermittelnden Inhalt und der Zielgruppe. Durch meine langjährige Erfahrung bei der Konzeption und Durchführung von unterschiedlichen Qualifizierungsmaßnahmen kenne ich ein breites Methodenspektrum und berate Sie bei der Entscheidungsfindung.

4. Praktische Umsetzung: Dozenten und Räume

Bildungskonzepte umsetzen

Wenn das Bildungskonzept angenommen wurde und die Finanzierung steht, beginnt der praktische Teil: die Umsetzung. Lehrkräfte einstellen, Räume reservieren, Teilnehmende gewinnen – das sind die ersten Schritte.

Als Projektleiterin bin ich während der laufenden Bildungsmaßnahme Ansprechpartnerin für alle Fragen von Teilnehmenden und Lehrenden. Kursbegleitend überprüfe ich die Erfolge und ob die im Konzept formulierten Ziele erreicht wurden.

1. Personal- und Raumplanung

Zum Bildungskonzept gehört die Personalplanung. Bei der Recherche nach erfahrenen Lehrkräften unterstütze ich Sie mit meiner langjährigen Erfahrung und Expertise. Auf Wunsch formuliere ich Ausschreibungen und Stellenangebote, begleite das Auswahlverfahren und bin beim Vorstellungsgespräch dabei. Die angemessene, den Mitteln und dem Projekt entsprechende Vergütung der Lehrkräfte habe ich stets im Blick.

Um geeignete Räume zu finden, koordiniere ich gegebenenfalls die Raumplanung und sorge bei Bedarf für Alternativen. Neben den Kapazitäten des jeweiligen Bildungsträgers kommen hier unter anderem Tagungsräume von Unternehmen oder Kooperationspartnern aus der jeweiligen Region in Frage.

2. Teilnehmende gewinnen

Der Klassiker für die Gewinnung von Teilnehmenden ist, das Bildungsangebot im Programmheft und auf der Website des Bildungsträgers zu veröffentlichen, zum Beispiel bei der Volkshochschule. Um noch mehr Aufmerksamkeit zu erzielen, nutze ich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, so dass auch Regional- und Tageszeitungen über das Projekt berichten.

In vielen Fällen ist es außerdem sinnvoll, direkt auf die Kooperationspartner zuzugehen und ihnen das Bildungsangebot persönlich vorzustellen. Per Aushang, E-Mail oder andere Kanäle geben sie die Information in ihren Unternehmen weiter. Auf die gleiche Weise können Handwerkskammern und Berufsverbände die Bildungsmaßnahmen bei ihren Mitgliedern bekannt machen, deshalb pflege ich auch hier den engen Kontakt.

Damit bei Projektstart die „richtigen“ Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Kurs sitzen, prüfe ich schon bei der Anmeldung, ob die Voraussetzungen und Erwartungen der Interessenten mit dem Inhalt und Ziel der Weiterbildung übereinstimmen. Der eigentlichen Anmeldung geht häufig ein beratendes, persönliches Gespräch voraus.


3. Projektleitung

Wenn das Projekt läuft und die Programme gestartet sind, sollte eine Projektleitung im Hintergrund da sein, um Fortschritte zu überprüfen, Fragen zu klären und bei Konflikten zu vermitteln: Was tun, wenn Teilnehmende nicht mehr erscheinen oder sich nicht mehr in den Kurs einbringen? Wie spreche ich mit einer Mentee, die zu ihrem/ihrer Mentor/in den Kontakt abbricht? Von der Teilnehmendenbetreuung zum Krisenmanagement ist es manchmal nur ein kleiner Schritt.

Als Projektleiterin spreche ich mit Teilnehmenden, Mentees und Mentoren, ziehe gegebenenfalls Sozialpädagoginnen und Psychologen für Einzelgespräche hinzu, koordiniere den Austausch zwischen den Lehrkräften und organisiereNetzwerktreffen oder ergänzende Vorträge. Falls die Weiterbildung ein Praktikum beinhaltet, setze ich mich mit den Kooperationspartnern und regionalen Unternehmen in Verbindung, bringe interessierte Unternehmen und Praktikanten zusammen und begleite die Praktika als Ansprechpartnerin.

4. Controlling

Wer Gelder aus staatlichen oder anderen öffentlichen Fördertöpfen bezieht, dem ist die „Mittelbewirtschaftung“ ein Begriff: Die im Bildungskonzept und Förderantrag kalkulierten Ausgaben für Planung, Organisation, Öffentlichkeitsarbeit, Räume, Personal etc. müssen eingehalten werden. Innerhalb der Projektleitung gehört das Controlling zu meinen Aufgaben – ich sorge dafür, dass Soll und Haben im gesamten Projekt ausgeglichen sind.

 

 

4. Finanzierung

Finanzierungskonzept

Wie wird Bildung finanziert?

Wenn das Bildungskonzept steht, kommt der nächste Schritt: die Beantragung möglicher Fördermittel. Dafür erstelle ich das komplette Finanzierungskonzept und setze es für Sie um.

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