Bildungskonzepte umsetzen

Wenn das Bildungskonzept angenommen wurde und die Finanzierung steht, beginnt der praktische Teil: die Umsetzung.

                       

Lehrkräfte einstellen, Räume reservieren, Teilnehmende gewinnen – das sind die ersten Schritte.

Als Projektleiterin bin ich während der laufenden Bildungsmaßnahme Ansprechpartnerin für alle Fragen von Teilnehmenden und Lehrenden. Kursbegleitend überprüfe ich die Erfolge und ob die im Konzept formulierten Ziele erreicht wurden.

1. Personal- und Raumplanung

Personal- und Raumplanung

Zum Bildungskonzept gehört die Personalplanung. Bei der Recherche nach erfahrenen Lehrkräften unterstütze ich Sie mit meiner langjährigen Erfahrung und Expertise. Auf Wunsch formuliere ich Ausschreibungen und Stellenangebote, begleite das Auswahlverfahren und bin beim Vorstellungsgespräch dabei. Die angemessene, den Mitteln und dem Projekt entsprechende Vergütung der Lehrkräfte habe ich stets im Blick.

Um geeignete Räume zu finden, koordiniere ich gegebenenfalls die Raumplanung und sorge bei Bedarf für Alternativen. Neben den Kapazitäten des jeweiligen Bildungsträgers kommen hier unter anderem Tagungsräume von Unternehmen oder Kooperationspartnern aus der jeweiligen Region in Frage.

2. Teilnehmende gewinnen

Teilnehmende gewinnen

Der Klassiker für die Gewinnung von Teilnehmenden ist, das Bildungsangebot im Programmheft und auf der Website des Bildungsträgers zu veröffentlichen, zum Beispiel bei der Volkshochschule. Um noch mehr Aufmerksamkeit zu erzielen, nutze ich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, so dass auch Regional- und Tageszeitungen über das Projekt berichten.

In vielen Fällen ist es außerdem sinnvoll, direkt auf die Kooperationspartner zuzugehen und ihnen das Bildungsangebot persönlich vorzustellen. Per Aushang, E-Mail oder andere Kanäle geben sie die Information in ihren Unternehmen weiter. Auf die gleiche Weise können Handwerkskammern und Berufsverbände die Bildungsmaßnahmen bei ihren Mitgliedern bekannt machen, deshalb pflege ich auch hier den engen Kontakt.

Damit bei Projektstart die „richtigen“ Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Kurs sitzen, prüfe ich schon bei der Anmeldung, ob die Voraussetzungen und Erwartungen der Interessenten mit dem Inhalt und Ziel der Weiterbildung übereinstimmen. Der eigentlichen Anmeldung geht häufig ein beratendes, persönliches Gespräch voraus.

3. Projektleitung

Projektleitung

Wenn das Projekt läuft und die Programme gestartet sind, sollte eine Projektleitung im Hintergrund da sein, um Fortschritte zu überprüfen, Fragen zu klären und bei Konflikten zu vermitteln: Was tun, wenn Teilnehmende nicht mehr erscheinen oder sich nicht mehr in den Kurs einbringen? Wie spreche ich mit einer Mentee, die zu ihrem/ihrer Mentor/in den Kontakt abbricht? Von der Teilnehmendenbetreuung zum Krisenmanagement ist es manchmal nur ein kleiner Schritt.

Als Projektleiterin spreche ich mit Teilnehmenden, Mentees und Mentoren, ziehe gegebenenfalls Sozialpädagoginnen und Psychologen für Einzelgespräche hinzu, koordiniere den Austausch zwischen den Lehrkräften und organisiere Netzwerktreffen oder ergänzende Vorträge. Falls die Weiterbildung ein Praktikum beinhaltet, setze ich mich mit den Kooperationspartnern und regionalen Unternehmen in Verbindung, bringe interessierte Unternehmen und Praktikanten zusammen und begleite die Praktika als Ansprechpartnerin.

 

4. Controlling

Controlling

Wer Gelder aus staatlichen oder anderen öffentlichen Fördertöpfen bezieht, dem ist die „Mittelbewirtschaftung“ ein Begriff: Die im Bildungskonzept und Förderantrag kalkulierten Ausgaben für Planung, Organisation, Öffentlichkeitsarbeit, Räume, Personal etc. müssen eingehalten werden. Innerhalb der Projektleitung gehört das Controlling zu meinen Aufgaben – ich sorge dafür, dass Soll und Haben im gesamten Projekt ausgeglichen sind.

 

Zurück